Jürgen und Eva

Ja nun, jetzt soll ich auch ein paar Worte zu mir schreiben. Hmm. Mal überlegen.

Geboren bin ich am 30.09.1964 um 16.30 Uhr in Gerolzhofen. Ja ich bin noch ein echter Gerolzhöfer. Einer der letzten, denn der Geburtstrakt unseres Krankenhauses in Gerolzhofen gibt es nicht mehr. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich auch in Geo, bis auf die letzten 3 Jahre im Gymnasium. Die habe ich in Wiesentheid verbracht.

Ganz wichtig war die Zeit in der KJG Geo. Ich bin 1974 das erste Mal in einer Gruppenstunde gewesen und habe aus dieser Zeit noch viele Freunde. Und da war noch ein Pflichttermin jedes Jahr. Das KJG-Sommerzeltlager. Wer da noch nicht dabei war, ist selber schuld. Nur zu empfehlen.

Und dann ging es wirklich das erste Mal von zuhause fort. Nach Würzburg zum Studieren. Mathematik. Ich habe immer gedacht, ich kann das. Ich wurde eines besseren belehrt. So eine abstrakte Theorie ist nix für mich. Vier Semester hab ich dort ausgehalten, aber auch nur, weil ich nach dem 2. Semester nichts anderes bekommen habe. Aber so richtig was draus gelernt habe ich nicht. Ich musste ja unbedingt Informatik studieren und das nun in Erlangen. Ich glaube es gibt keine langweiligere Stadt als Erlangen. Die besteht nur aus Siemens, Krankenhäusern und der Uni. Naja. Nach dem Studium habe ich dann zuerst in Erlangen, Nürnberg und dann in Bamberg gearbeitet, als mich dann ein Headhunter an der Angel hatte und ich als Berater (oder neuhochdeutsch Consultant) tätig wurde. Wenn ich gewusst hätte was mich das erwartet wäre ich nie von Bamberg weg gegangen. Ständiges Pendeln, über 70000 km im Jahr, im Ungewissen was mich erwartet und beim Kunden nie dazugehörend. Aber das war alles nichts, von dem was ich jetzt in Coburg erlebt habe. Es war Gott sei Dank nach einem Jahr beendet, aber es sind Freunde übrig geblieben. Seit Mai 2005 bin ich nun bei EMC². Da bin ich nun zwar auch wieder unterwegs, aber das Betriebsklima ist deutlich angenehmer. Es wird hoffentlich etwas längeres.

Aber jetzt wollt Ihr was von meiner Ingrid hören. Wie bei Ingrid war ich auch sehr enttäuscht worden und da gab es ein Spiel, nämlich virtuelle Schneebälle im Internet werfen und da hab ich Ingrid getroffen. Sie war eigentlich die erste gewesen, die nach einem Schneeballwurf geantwortet hat. Sie hat mich gefragt, wie ich das jemals wieder gut machen kann. Ich würde sagen, ich probiere das einfach mal. Und so wie sie strahlt, schaut es mit dem gutmachen gar nicht so schlecht aus.

Gesehen haben wir uns das erste Mal am 1.5.2002. Ich hatte mit List die Telefonnummer rausbekommen und wollte schon anrufen, als am 30.4. auf der Rückfahrt von Erfurt mein Handy klingelte und Ingrid dran war. Leider war die Verbindung ganz mies so mitten in den Hasbergen. Und da habe ich noch mal von zuhause aus angerufen, bestimmt 3 Stunden lang. Ja und dann haben wir uns am nächsten Tag getroffen, in Hirschaid und sind zusammen in die Fränkische gefahren. Es war ein wunderschöner Tag und es kommen noch viele hinzu. Und wir haben jetzt zwei ganz liebe Töchter, Eva und Katharina.

 

Ingrid, ich liebe Dich, ganz arg!!!!